Rückblick

Wir möchten an dieser Stelle an die letzten drei Wettbewerbe erinnern, von denen zwei unter dem Schatten der Corona - Pandemie standen.

12. Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge

Ausschreibung

TRAU DICH! - Nachwuchsförderpreis „Literatur im Erzgebirge“ 2021

kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises „Baldauf Villa“ - Anton-Günther-Weg 4

Ausschreibung zum 12. Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge 2021

Von der Seele schreiben

Was braucht der Mensch zum Leben? Was ist für euch persönlich wichtig? Worüber ärgert ihr euch und was bereitet euch Freude?

Probiert euch aus, in Hochdeutsch oder erzgebirgischer Mundart, Lyrik oder Epik.

Zum Thema „Von der Seele schreiben“ sind alle Mädchen und Jungen zwischen zehn und 21 Jahren dazu aufgerufen, sich am Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge 2021 zu beteiligen. Die Einreichungen werden einer Jury aus gestandenen Schriftstellern und Kennern der Szene zur Preisverleihung vorgeschlagen. Die Auszeichnung erfolgt im März 2021 in der Baldauf Villa in Marienberg.

Wichtig:

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin darf in einer selbst gewählten Kategorie (Lyrik oder Epik) einen bisher unveröffentlichten Textbeitrag einsenden. Für Menge und Umfang gelten folgende Beschränkungen:

  • Lyrik: Maximal drei Texte dürfen eingereicht werden.
  • Epik: Ein Text mit maximal drei Seiten (Schrift: Courier New, 12 Punkte, 1,5 zeilig; an allen Seiten mindestens 2 cm Rand); bei Textauszügen (aus Romanen, Erzählungen) ist ein kurzes Exposé (maximal ½ Seite) beizufügen.
  • Mundart: Es gelten die gleichen Einsendebestimmungen wie für Epik und Lyrik.
  • Das Teilnahmeformular (siehe Download) muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein.
  • Einsendeschluss ist der 01.12.2020 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Textbeitrag ist in vierfacher schriftlicher Ausfertigung und in digitaler Form ohne Namen des Autors oder sonstige Anmerkungen mit dem Teilnahmeformular in einem verschlossenen Briefumschlag an folgende Adresse einzureichen:

kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises
Baldauf Villa
Anton-Günther-Weg 4
09496 Marienberg

Pressemitteilung des Veranstalters


Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Medienpartner,

Trau Dich! - 12. Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge 2021

Das Thema lautete: „Von der Seele schreiben“

                   

Was braucht der Mensch zum Leben?

Was ist für Euch persönlich wichtig?

Worüber ärgert Ihr Euch und was bereitet Euch Freude?

Von der Seele schreiben, bedeutet nicht, dass man nur über die negativen Dinge des Lebens erzählt. Spaß und Heiterkeit sind ein wichtiger Teil von uns Menschen. Schreibt mit Witz und Ironie. Nehmt Euch und Eure Umwelt mal aufs Korn! Humoristisch und unterhaltsam zu schreiben ist eine hohe Kunst.

 

Junge Autoren hatten die Möglichkeit in Hochdeutsch und Mundart, Lyrik oder Epik Beiträge bis zum 1. Dezember 2020 zu diesem Thema einzureichen. 40 Teilnehmer mit insgesamt 78 Beiträge aus dem gesamten Kulturraum-Erzgebirge-Mittelsachsen beteiligten sich an unserem Wettbewerb und haben sich getraut. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Eine Jury, bestehend aus fünf Kennern dieser Szene, hat die Einsendungen der Schüler bewertet. Diese waren: Silke Lötzsch (Pockau-Lengefeld), Sylke Hörhold (Sohland an der Spree), Sonja Steiner (Marienberg OT Rübenau), Stefan Tschök (Chemnitz) und Thomas Häntsch /(Weeze).

 

Jetzt stehen die Preisträger des Jugendkulturprojektes des Erzgebirgskreises „TRAU DICH! – Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge“ fest.

Die Verteilung der Preise ergab sich wie folgt:

Preisträger: Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge 2021

Thema „Von der Seele schreiben“

Ø   Hauptpreis „Trau Dich“: Kristin Liebscht, Schlettau

Ø   Hauptpreis Lyrik: „Sonne“ Hannah Linke, Bieberstein

Ø   Hauptpreis Epik: „Sturm“ Ondine Anfelder, Kurort Oberwiesenthal

Ø   Jurypreis Lyrik: „Der Sinn des Lebens“ Vanessa Schreiter, Wolkenstein

Ø   Talentpreis Lyrik: „Endlich“ Lucie Neumann, Flöha

Ø   Talentpreis Epik: „Alltag“ Selina Schauer, Gornsdorf

Ø   Talentpreis Lyrik: „Nimmerland“ Michelle Buschbeck, Großrückerswalde

Ø   Juniorpreis Epik: „Im Zoo des Lebens“ Smilla Claus, Lauter-Bernsbach

Ø   Sonderpreis: „Geschichtenbuch“ Kindergarten „Neuer Bahnhof“, Ehrenfriedersdorf

Ø   Förderpreis: „Leben oder Leiden“ Lilly Vater, Lößnitz

Ø   Förderpreis: „Der verzauberte Teeladen“ Karla Steinberg, Freiberg

Ø   Förderpreis: „Ticktack…“ Lara Ulbricht, Pockau-Lengefeld

Ø   Förderpreis: „Tut mir leid- Coronazeit“ Mark Buschmann, Pockau-Lengefeld

Ø   Förderpreis: „Die Hoffnung erlischt nie“ Elise Dietrich, Scheibenberg

Ø   Förderpreis: „Der Antiwischmopp“ Emilia-Charlotte Kunze, Stollberg

Ø   Förderpreis: „Der Alptraum des Traumkörpers“ Naemi Vogel, Schneeberg

Herzlichen Glückwunsch unseren Preisträgern! Auch wer keinen Preis gewonnen hat, kann auf seine Leistung stolz sein. Nicht nur die Jury war beeindruckt von unseren Nachwuchstalenten.

Zu diesem Anlass sollte am 14. März 2021 auf Einladung von Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, die Auszeichnung der Preisträger stattfinden. Auf Grund der aktuellen Lage kann diese leider nicht stattfinden. Wir bitten dafür um Verständnis. Aber wir haben uns überlegt, wie wir in diesem Jahr trotzdem die Preisträger ehren können. In den nächsten Tagen erhalten alle Teilnehmer Post mit ihren Ergebnissen/Preisen.

Mit besten Grüßen aus der Baldauf Villa

Ihre

 Constanze Ulbricht

kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises

Portraits zweier Preisträgerinnen am Wettbewerb "Nachwuchspreis Literatur im Erzgebirge 2021 von Christof Heyden

Ondine Anfelder

Laufbahn frei - diese Devise gilt für Ondine Anfelder aus Oberwiesenthal bei jedem Wetter. Zu den Leidenschaften der Elftklässlerin zählen die tägliche Fitnesseinheit und das Schreiben eigener Literaturbeiträge. Am Fuße des Fichtelbergs wohnend, hat die 17-Jährige jetzt einen Hauptpreis beim Literaturwettbewerb gewonnen. 

Foto: Christof Heyden

Joggend zum Literaturpreis: Ondine Anfelder

Die Lust am Laufen und der Literatur haben Ondine Anfelder auf das Siegertreppchen des 12. Nachwuchswettbewerbs für junge Autoren im Erzgebirge gebracht. Die Oberwiesenthalerin darf sich über den Hauptpreis in der Kategorie Epik freuen. Im Sinne des Mottos „Trau Dich“ weiß die 17-Jährige mit ihrer Kurzgeschichte „Sturm“ von ihrer Körper und Geist gleichermaßen stärkenden Fitnessleidenschaft zu erzählen. Die Juroren zeigen sich angetan, mit welch Geschick sie das literarische Futter der Erzählung aus ihrer sportlichen Leidenschaft heraus zu speisen versteht.

„Regelmäßig drehe ich meine Laufeinheiten rund um unser am Fuße des Fichtelbergs gelegenen Hauses. In der konditionellen Ertüchtigung finde ich den Ausgleich zu einem straff getakteten Tageslauf einer Elftklässlerin“, so Ondine Anfelder. „Joggend kann ich vom Leistungsdruck Abstand gewinnen. Über Stock und Stein trabend habe ich nicht die nächste Klausur und deren Vorbereitung im Kopf, gerät der Termin- und Aufgabenkalender ins Hintertreffen. Gerade die körperliche Belastung schafft mir den gedankenspielenden Freiraum.“ 

Die thematische Vorlage des Wettbewerbs „Von der Seele schreiben“ aufgreifend, berichtet die Autorin, welche Glücksgefühle sich einstellen, einmal den inneren Schweinehund zu überwinden und tempoaufnehmend auf einer Zehnkilometerstrecke in einen emotionalen Zustand zu gelangen, in denen die Seele schier frei fliegen kann. Das mitgetragene Handy sorgt dabei Kopfhörer tragend aber nicht für das musikalische Lauftaktmaß. „Kommt mir eine Idee, zeichne ich sie damit auf. Nicht selten greife ich so ein Stichwort erst Wochen später wieder auf, wenn durch neuerliche Laufrunden eine Geschichte weitere Substanz gewonnen hat.“ Um Ideen handhabbarer zu machen, liegen bei Ondine Anfelder genauso Malstifte bereit, um per Zeichnung den Zugang zu einem Thema zu finden.  

Für sie sei es ein nicht einfacher Entschluss gewesen, ihr Seelenleben nach außen zu tragen und dazu noch in einem Wettbewerbsbeitrag der Öffentlichkeit kund zu tun. „Schreiben ist eine intime Angelegenheit, dem Papier vertraue ich zuallererst Dinge an, um mir selbst um mein Seelenleben klar zu werden. Insofern schwang eine gehörige Portion Unsicherheit mit, als ich meinen Beitrag erstmals zum Wettbewerb eingereicht habe. Zum einen, weil ich selbst meine größte Kritikerin bin und ich andererseits meine Zeilen noch nie Lesern oder gar Fachleuten zur Diskussion gestellt habe“, so die vom Juryentscheid überraschte Hobbyautorin. Die sieht ihre berufliche Zukunft in einem naturwissenschaftlichen oder sozialen Beruf. Doch vorerst gilt alle Konzentration dem Abi, welches es unter den nicht einfachen Coronabedingungen zu erlangen gilt.       


    Ein Sonderpreis ging an den Kindergarten in Ehrenfriedrsdorf

    Dazu der Artikel von Christof Heyden in der Freien Presse

Christin Liebscht Die Schlettauerin Kristin Liebscht ist Gewinnerin des Hauptpreises des  „Trau Dich“-

Literatur-wettbewerbs. Erneut bewiest die Achtklässlerin ihre Talent, eine genau Beobachterin von Natur und Tierwelt zu sein. Zwergkaninchen und Zwerghühner gehören zur Familie. 

Foto: Christof Heyden

Naturbeobachtungen liefern Kristin Liebscht thematisches Futter 

Mit Kristin Liebscht wusste eine Preisträgerin des Vorjahres bei ihrer vierten Teilnahme erneut erfolgreich abzuschneiden. Heimste die Schlettauerin 2020 den Preis für das gelungenste Mundartstück ein, darf sich die 14-Jährige diesmal mit dem Hauptpreis des „Trau Dich“-Wettbewerbs freuen. Aus der ergiebigen Feder der Oberschülerin erreichten die Juroren diesmal Beträge in allen drei Wettbewerbskategorien. Ob Lyrik, Prosa oder Mundart, die Erzgebirgerin zeigt sich als stilsichere Geschichtenerzählerin. Erneut hat Kristin Liebscht als aufmerksame Beobachterin eine heitere Erzählung unter dem Titel „Der freche Vugel“ im erzgebirgischen Zungenschlag zu Papier gebracht und eine an der Ostsee zugetragene lustige Urlaubsbegegnung festgehalten. Die Thematik des rastlosen Leistungsstrebens und des Seele fressenden Zeitmanagements rückt die Achtklässlerin im Beitrag „Du“ in den Blickpunkt. Erstaunlich, welch Bilder die Autorin mit noch junger Lebenserfahrung davon zu zeichnen versteht, wie wichtig Freunde und soziale Kontakte in einer Leistungsgesellschaft wert sind. Im Gedicht „(K)Eintagsfliege“ rät Kristin Liebscht auf schelmische Weise den Zeitgenossen, sich den offenbar unbeschwerten, aus ungezählten Loopings bestehenden Tageslauf einer Fliege zum Vorbild zu nehmen. Das Leben bedürfe eines viel größeren Maßes an Leichtigkeit. Ihre Meinung: Tänzelnde Zweiflügler flattern sorgenfreier durchs Leben und stürzten zum Finale ab, ohne zu begreifen, dass dies letzte Flügelschläge sind. „Gerade an den Tagen des Lockdowns gibt mir das Schreiben Halt. Für mich ist es die geeignete Form Themen zu verarbeiten, die mir schwerfallen, ausgesprochen zu werden. Ich nähere mich dem Sujet aus einem anderen Blickwinkel, das 

macht es handhabbarer“, so Kristin Liebscht, die in Literatur ein hohes Maß an Selbstbestimmung verwirklicht sieht.  



Wenn ein Dutzend hellwacher Knirpse in Ehrenfriedersdorf eine elektrische Schreibmaschine traktieren, dann wird in der Literaturwerkstatt an Texten gebastelt. (FP: Text Christoph Heyden)

Ehrenfriedersdorf. Noch nicht einmal im Besitz einer Fibel und beim Literaturwettbewerb schon einen Preis eingeheimst: Mit ihrer Mini-Sammlung an Kurzgeschichten wussten die Knirpse der Kita Neuer Bahnhof Ehrenfriedersdorf die Juroren des 12. Nachwuchs-Schreibvergleichs im Erzgebirge „Trau Dich“ zu überraschen. Dem von über einem Dutzend Naseweise gemeinsam gestalteten Beitrag gilt zum jetzt vollzogenen Finale das Lob der Organisatoren. „Es verblüfft und erfreut uns sehr, von Drei- bis Sechsjährigen eine solch pfiffige Einsendung erhalten zu haben“, zeigt sich Constanze Ulbricht, Kulturmanagerin der Baldauf-Villa Marienberg als Mitinitiatorin des Wettbewerbs angetan. „Bekanntlich richtet sich der Aufruf regelmäßig an Autoren im Alter zwischen zehn und 21 Jahren. Außerhalb der Wertung würdigen wir mit einer Anerkennung das Engagement dieser sehr jungen Autoren. Angetan sind wir vom Projekt der Ehrenfriedersdorfer, ihre Kita-Kinder altersgerecht für Literatur zu interessieren.“ 

Binnen fünf Wochen war der spezielle Wettbewerbsbeitrag im Herbst 2020 als ein Büchlein der selbst verfassten Beiträge entstanden. Neben hellwachen Köpfchen der Erzgebirger waren je ein Blatt Din A 4, Malstifte und eine elektrische Schreibmaschine gefragt. „In unserem Hause gibt es regelmäßige Kinderrunden, wo Geschichten vorgelesen werden und wir uns darüber austauschen. Und genauso machen wir uns daran, eigene Geschichten auszudenken und den anderen Kindern zu erzählen“, sagt Birgit Reichel, die in der Kita das altersübergreifende Projekt organisiert.

 

„Zumeist wird zuerst auf einem Teil des Blatt Papiers die von den Kindern erdachte Handlung aufgemalt“, erklärt die Sozialarbeiterin. „Mir kommt dann an der Schreibmaschine die Aufgabe einer Reintipperin zu, denn das Aufgemalte illustriert die jeweilige Geschichte“, sagt sie schmunzelnd. „Ich erfasse unter zumeist kleiner Hilfestellung das von den Kindern Erzählte. Und die tippen zum Abschluss selbst ihren Namen per Schreibmaschine auf das Papier. Unsere Vorschüler sind schon erstaunlich fit und wissen, aus welchen Buchstaben sich ihr Name zusammensetzt, den kleineren wir geholfen.“

Die Sozialarbeiterin weiß längst um den Wert der so vollzogenen sprachlich-kommunikativen Bildung für ihre Schützlinge. „Mit diesem offenen Projekt kann man eine Vielzahl an Fertigkeiten entwickeln. So geben wir Impulse, die die Fantasie der Akteure befördern. Als Erwachsener komme ich regelmäßig ins Staunen, welche Themen diese Knirpse bewegen. Da werden längst nicht nur bekannte Märchenhandlungen in adaptierter Weise nacherzählt. Es finden sich Erlebnisse mit den Spielkameraden in der Kita und in der Familie genauso, wie Wünsche und Träume aber auch Sorgen formuliert werden. Die Kinder geben einen Einblick in ihr Seelenleben“, so Birgit Reichel. Und verweist darauf, dass keines dem Druck unterliegt, eine Geschichte unbedingt vollenden zu müssen.

„Als ich den Wettbewerbsaufruf im Herbst 2020 in der Freien Presse gelesen habe, reifte der Entschluss, nach 2014 und 2017 zum nunmehr dritten Mal mit unseren Kindern an dem musischen Vergleich teilzunehmen. Ein ehrgeiziges aber mit aufgeweckten Akteuren prima realisierbares Unterfangen“, so die Ehrenfriedersdorferin.

11. Nachwuchspreis Literatur im Erzgebirge

Aufgrund der Corona - Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen war eine Preisverleihung in der Baldauf Villa nicht möglich.

Im folgenden Video werden die Preisträger und ihre Werke vorgestellt.

Thema war: Nature writing – oder: Naturraum im Kulturraum

11. Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge 2021                                                               

Nature writing – oder: Naturraum im Kulturraum

Was wäre, wenn ein alter Baum erzählen könnte? Was würde ein Zugvogel zu berichten haben? Welche Schätze bewacht eine Tiefseekreatur? Wie sieht die Erde ohne Menschen aus?

Solche und noch mehr Fragen warten auf Eure Antworten beim 11. Nachwuchsförderpreis der Literatur im Erzgebirge.

Nature writing, die eigenen Gedanken von sich weg, hinein in die Natur zu lenken, sich selbst in einen uralten Baum zu verwandeln, der Blick aus der Vogelperspektive oder von „1,80 down under“… alles ist möglich. Die Mischung aus sichtbarer Umwelt, Phantasie, Blick auf altes Naturwissen und sprachlichen Stilmitteln vereinigen sich zur „Terraliteratur“. Der Kultur(-Natur-)Raum Erzgebirge birgt unbeschreiblich viele Beispiele dafür. Findet sie und probiert Euch aus, in hochdeutsch oder Mundart, Lyrik oder Epik, und Ihr werdet sehen, wie sich Euer Horizont erweitert.

Mit dem Thema „Nature writing – oder: Naturraum im Kulturraum“ rufen wir alle Mädchen und Jungen zwischen 10 und 21 Jahren auf, ihre Gedanken in Worte zu fassen und sich am Nachwuchsförderpreis „Literatur im Erzgebirge“ 2020 zu beteiligen.

Eine Jury aus gestandenen Schriftstellern und Kennern der Szene wird die Einreichungen zur Preisverleihung vorschlagen. Die Auszeichnung erfolgt im März 2020 in der Baldauf Villa.

Das ist bei der Einsendung zu beachten: 

Du musst zwischen 10 und 21 Jahren jung sein.
Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin darf in einer selbst gewählten Kategorie (Lyrik oder Epik) einen bisher unveröffentlichten Textbeitrag einsenden.
Für Menge und Umfang gelten folgende Beschränkungen:
- Lyrik: max. 5 Texte
- Epik: ein Text mit maximal 5 Seiten (Schrift: Courier New, 12 Punkte, 1,5 zeilig; an allen Seiten mindestens

   2 cm Rand); Textauszügen (aus Romanen, Erzählungen) ist ein kurzes Exposé (max. ½ Seite) beizufügen.
- Sonderpreis Mundart: Es gelten die gleichen Einsendebestimmungen wie für Epik und Lyrik.

Einsendeschluss ist der 01.12.2019 (Datum des Poststempels). 
 
Das Teilnahmeformular (auch auf der Website www.baldauf-villa.de zu finden) muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein.

 

Der Textbeitrag ist in vierfacher schriftlicher Ausfertigung UND in digitaler Form ohne Namen des Autors oder sonstige Anmerkungen mit dem Teilnahmeformular in einem verschlossenen Briefumschlag an folgende Adresse einzureichen:

 

Kul(T)ourbetrieb des Erzgebirgskreises

Baldauf Villa

Anton-Günther-Weg 4, 09496 Marienberg

Kennwort: Nachwuchspreis Literatur im Erzgebirge 2020

 

Einsendungen, die nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprechen, können leider nicht berücksichtigt werden. Über Anzahl und Verteilung der Preise entscheidet die Jury. Die Teilnehmer räumen den Veranstaltern das Recht ein, den Beitrag oder Teile davon, sowie Fotos von der Veranstaltung  für die Bewerbung, Nachberichterstattung und Auswertung des Wettbewerbes zu benutzen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin erhält eine Urkunde.




10. Nachwuchsförderpreis Literatur im Erzgebirge

Thema war: Zukunft, Träume und Visionen


Zukunft, Träume und Visionen

Du musst zwischen 10 und 21 Jahren jung sein.

Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin darf in einer selbst gewählten Kategorie (Lyrik oder Epik) einen bisher unveröffentlichten Textbeitrag einsenden.
Für Menge und Umfang gelten folgende Beschränkungen:


- Lyrik: max. 5 Texte
- Epik: ein Text mit maximal 5 Seiten (Schrift: Courier New, 12 Punkte, 1,5 zeilig; an allen Seiten mindestens

   2 cm Rand); Textauszügen (aus Romanen, Erzählungen) ist ein kurzes Exposé (max. ½ Seite) beizufügen.
- Sonderpreis Mundart: Es gelten die gleichen Einsendebestimmungen wie für Epik und Lyrik.

Einsendeschluss ist der 31.12.2018 (Datum des Poststempels). 
 
 Das Teilnahmeformular (auch auf der Website www.baldauf-villa.de zu finden) muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein.

Der Textbeitrag ist in vierfacher schriftlicher Ausfertigung UND in digitaler Form ohne Namen des Autors oder sonstige Anmerkungen mit dem Teilnahmeformular in einem verschlossenen Briefumschlag an folgende Adresse einzureichen:

Kul(T)ourbetrieb des Erzgebirgskreises

Baldauf Villa

Anton-Günther-Weg 4, 09496 Marienberg

Kennwort: Nachwuchspreis Literatur im Erzgebirge 2019

Einsendungen, die nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprechen, können leider nicht berücksichtigt werden. Über Anzahl und Verteilung der Preise entscheidet die Jury. Die Teilnehmer räumen den Veranstaltern das Recht ein, den Beitrag oder Teile davon, sowie Fotos von der Veranstaltung für die Bewerbung, Nachberichterstattung und Auswertung des Wettbewerbes zu benutzen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin erhält eine Urkunde.

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